über Anastasia

Hey Music, thanks for the therapy!

- Autor unbekannt

 

Geboren wurde ich im schönen Rostow-am-Don in Russland im Jahr 1983. Noch in der Heimat besuchte ich als Kind und Jugendliche die städtische Musikschule und bekam umfangreichen Unterricht in Klavier und Musiktheorie. Die Musik faszinierte mich, und ich wollte kreativ sein, aber die strenge post-sowjetische Unterrichtsweise schreckte mich ab, und so entschied ich mich gegen ein Studium an einem Konservatorium in Rostow und für das „bodenständige“ Studium im philologischen Bereich (Sprachen). 

 

So reiste ich mit 18 Jahren nach Deutschland aus, um an der Universität Heidelberg Anglistik und Deutsch zu studieren. Nach dem Studium arbeitete ich 10 Jahre lang als Assistentin im Event Management Bereich in einem Großunternehmen. Die Musik hat mich aber nie losgelassen. Ich sang im kleinen Uni-Chor und fand später in einem Afrikanischen Gospelchor 14 Jahre lang meinen musikalischen Anschluss als Solistin und stellvertretende Chorleiterin. Die rhythmische afrikanische Musik und die einfachen Lieder rissen mich mit Djembe-Begleitung (eine Trommel) und Tanz in eine unglaubliche Freude und Leichtigkeit mit – ich fühlte mich lebendig. Ich fand es toll, dass jeder ohne große musikalische Vorkenntnisse daran teilnehmen konnte, ganz ohne Leistungsdruck, der mich selbst in der Musikschule so abgeschreckt hatte.

Meine organisatorische Tätigkeit im Großunternehmen machte genau das was es zu der Zeit musste: Ich machte es gut und gerne; ich durfte ins In- und Ausland reisen, es bezahlte meine Rechnungen. Ich führte einen bodenständigen Lebensstil so wie es sich gehörte - ich hatte ja zu dem Zeitpunkt bereits 2 Kinder, und die Familie musste ernährt werden. Aber eins machte es nicht: mich erfüllen, und ich sehnte mich nach mehr Sinn und noch mehr Bezug zur Musik. Da ich mich selbst nicht traute, den Ausstieg zu wagen, arbeitete ich bis zum Burnout weiter - und bis meine rechte Hand für mehrere Wochen gelähmt war. Die Schulmedizin war mit meinem Fall überfordert, denn rein körperlich fehlte mir nichts, und die heftige Cortisonbehandlung brachte mehr Nebenwirkungen als Heilung, und meine Seele schrie vor Schmerz weiter. Erst als ich infolgedessen meinen Job aufgegeben habe, erholte sich die Hand binnen weniger Tage von alleine. 

 

Auf einmal war der Weg für etwas Neues frei. Ich fasste den Beschluss, eine Ausbildung als Musiktherapeutin zu machen, und es fand sich gleich ein passender Ausbildungsplatz, und das notwendige „Kleingeld“ für die Ausbildungsgebühren kam als passender Betrag per Zufall auf mein Konto. Das war eine unglaubliche Bestätigung, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde. Die körperliche und seelische Lähmungsphase war vorbei, und es entstanden Zeit und Raum für etwas Neues. Mir zeigte sich ein Schritt nach dem anderen, und ich musste diesen Schritten nur noch folgen und meine Wunscherfüllung genießen. 

Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie wichtig es ist, sich selbst zu spüren, den eigenen „Lebensklang“ zu finden, sich regelmäßig zu entspannen und auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Ich möchte es nun an meine Klienten weitergeben. Ich merkte bei zahlreichen privaten Aufstellungen mit Jörn und Steffi, dass es mir leicht fällt, mich in andere Menschen zu versetzen und ihre Gefühle und Emotionen aufzufangen. Musik und Klang sind dabei hervorragende Medien, um tief einzutauchen, Emotionen an die Oberfläche zu holen, und diese dann zu bearbeiten und aufzulösen.


Meine Angebote

 

Klangmassage

 

Musiktherapie

 

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Meine Ausbildungen

 

Januar 2021 

- Ausbildung zur Musiktherapeutin am IEK Braunschweig (Deutsches Institut für Entspannungstechniken und Kommunikation)

 

März 2020 

-Ausbildung „Klangmassage intensiv“ bei Marcus Haag, Wohlklang, Eppelheim

 

November 2020

- Ausbildung „Klangmassage 2.0“ bei Marcus Haag, Wohlklang, Eppelheim